HIV, Endometriose, ADHS – Comeback ohne Filter
HIV, Endometriose und eine späte ADHS-Diagnose: drei Geschichten, ein gemeinsamer Nenner – nicht ernst genommen, nicht geglaubt zu werden. Laura und Fabio reden ohne Filter darüber, was es mit Menschen macht, wenn sie ihre eigene Realität ständig beweisen müssen.
Triggerwarnung
In dieser Folge sprechen wir über sensible Themen. Die Zahl hinter jedem Thema zeigt die Intensität – damit du selbst entscheiden kannst, ob und wann du hörst.
• 02:09 – Selbstbefriedigung / sexuelle Inhalte. Belastung: niedrig. Kontext: explizit.
• 06:36–13:14 – HIV / AIDS, Massensterben, Stigma. Belastung: hoch.
• 07:50 – HIV faktisch (Nachweisgrenze, kein Übertragungsrisiko). Belastung: niedrig.
• 08:20 – Homophobe Begriffe (zitiert und kritisiert). Belastung: mittel. Kontext: explizit.
• 12:36 – Sexuell übertragbare Infektionen (Tripper, Syphilis, HPV, Chlamydien). Belastung: niedrig.
• 14:14–15:27 – Endometriose, Vaginismus, chronische Schmerzen. Belastung: hoch.
• 15:27–16:35 – Periode, PMS, Gender Pain Gap. Belastung: mittel.
• 16:53 – Stigma weibliche Selbstbefriedigung / Sexualisierung. Belastung: niedrig. Kontext: explizit.
• 17:53 – Männliche Suizidalität und emotionale Isolation. Belastung: hoch.
• 19:00 – Trennung / Beziehungstrauma. Belastung: mittel.
• 19:40 – Nervenzusammenbruch / Angst. Belastung: mittel.
• 20:33–30:13 – ADHS / Neurodivergenz, späte Diagnose, Leidensdruck (Gesamtkapitel). Belastung: mittel.
• 22:34 – “20.000-mal mehr negative Bestätigung” (mit entlastendem Reframe). Belastung: mittel.
• 23:31 – Fehldiagnosen und Psychiatrie-Erfahrung. Belastung: hoch.
• 24:01 – Selbst-Zerfleischen / fehlende Selbst-Empathie. Belastung: hoch.
• 28:44 – RSD (Rejection Sensitive Dysphoria), Stress. Belastung: mittel.
• 35:34 – Diskriminierung wegen Diagnose / Wut darüber. Belastung: hoch.
Hier findest du kostenlose, anonyme Hilfe:
Schweiz: Die Dargebotene Hand · 143 · https://www.143.ch
Deutschland: TelefonSeelsorge · 116 123 · https://www.telefonseelsorge.de
Oesterreich: TelefonSeelsorge · 142 · https://www.telefonseelsorge.at
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Staffel [X] · Folge [Y]
HIV, Endometriose, ADHS – Comeback ohne Filter
Laura & Fabio
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Die in dieser Folge besprochenen Themen dienen der persönlichen Erfahrungsweitergabe und Information.
Sie ersetzen keine professionelle medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung.
Inhalte dieser Folge (Audio, Texte, Artwork) unterliegen dem Urheberrecht.
Eine Weiterverbreitung, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung ist nur mit schriftlicher Zustimmung gestattet.
Eingebundene Musik, Zitate und Markennamen liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Transcript
plemplem-S2F1-master: Folge enthält wie immer sensible Themen.
Speaker:In den Show Notes hast du Triggerthema mit Timecodes und Intensitätsranking.
Speaker:Überspringen, was grad nicht passt.
Speaker:Und wenn's mehr braucht als überspringen?
Speaker:Wir verlinken Auswahl an Anlaufstellen pro Thema, auch in den Show Notes.
Speaker:Plöm, Plöm.
Speaker:Willkommen an einem neuen Ort.
Speaker:Genau, nit uf de Couch, nit uf de Lounge, nit uf 'm Balkon.
Speaker:Am Pool.
Speaker:Sondern komplett neben anderst.
Speaker:Mhm.
Speaker:Wo mir jetzt aber die Gelegenheit haben und wo mir dürfen, einen
Speaker:Raum nutzen, wo mir recht frei dürfen unser Podcast aufnehmen.
Speaker:Quasi ein Podcast-Studio.
Speaker:Ja, genau.
Speaker:Auch es Podcast-Studio.
Speaker:Schön seid ihr hier.
Speaker:Schön sind wir hier.
Speaker:Wir tun jetzt einfach so, als ob wir nie weg waren.
Speaker:Neeein, wir tun nicht so, als wären wir nie da gewesen.
Speaker:Nie weg?
Speaker:Ähm, nein, das, finde ich, ist nicht eine gute Idee.
Speaker:Ich finde es wichtig, dass wir das, ich meine, es sind einein, fast eineinhalb
Speaker:Jahre, wo wir weg gewesen sind.
Speaker:Zu spät quasi, so wie ich heute.
Speaker:Ich glaube, das ist mega wichtig, weil ich finde, es ist ja auch gut.
Speaker:Es ist ja auch richtig.
Speaker:Es hat ja einen Grund gehabt, warum wir gefunden haben, jetzt
Speaker:braucht's grad ein bisschen Luft.
Speaker:Ist ganz viel passiert in diesen eineinhalb Jahren, fast eineinhalb Jahre.
Speaker:Wir haben Folgen aufgenommen, haben sie dann nicht- Ich wollt grad sagen.
Speaker:Wie auch nicht hab können zu 100 % hinter dem stehen, was ich
Speaker:gesagt habe, was ich genauso gemeint habe und auch richtig gewesen ist.
Speaker:Aber ich bin in einem Mindset gewesen, wo komplett an einem anderen Ort gewesen ist.
Speaker:Also herzlich willkommen zum Plemplem Podcast.
Speaker:Herzlich willkommen.
Speaker:Genau.
Speaker:2.0. Ha!
Speaker:Frag mich, warum ich 'ne Krise hatte.
Speaker:Warum hast du Krise gehabt?
Speaker:Warum bist du zu spät gekommen?
Speaker:Mhm.
Speaker:Unter anderem, weil der Ort nahe, das habe ich im ersten Nachhinein gecheckt, nahe
Speaker:einem anderen Ort ist, der bei mir Spuren hinterlassen hat, gute und schlechte.
Speaker:Ja, ich war aufgeregt.
Speaker:Ich hab mich mega gefreut die ganze Zeit.
Speaker:Ich habe jetzt wirklich, die, weiß nicht, zehn Tage gingen schnell rum, vor
Speaker:denen wir gesagt haben, wir treffen uns heute und ich spreche jetzt ganz frei.
Speaker:Das Einzigste, was noch geholfen hat, war irgendwie, ich
Speaker:musste mir einen runterholen.
Speaker:Das ging länger.
Speaker:Ich bin einfach nicht gekommen.
Speaker:Sorry.
Speaker:Aber dann war ich entspannt.
Speaker:Das ist eine Überraschung, also damit haben wir jetzt nicht gerechnet.
Speaker:Echt nicht.
Speaker:Das heißt übrigens nicht, dass jedes Mal, wenn ich zu spät
Speaker:bin, dass das Problem ist.
Speaker:Kennst du das nicht, wenn du aus dem Haus gehst und weißt, du wirst
Speaker:jetzt so unentspannt sein, weil du nicht- Anders Geschlecht, andere
Speaker:Hormone, anders funktionieren.
Speaker:Willkommen zu Doppelstandards und Tabuthemen.
Speaker:Ich hab jetzt grad, ich hab jetzt grad drüber nachgedacht,
Speaker:dass es mega spannend ist.
Speaker:Also etwas zu sagen wie: „Ja, ich kann nicht aus dem Haus gehen, weil zuerst
Speaker:müssen einen runterholen." Also wow, oder?
Speaker:Wow.
Speaker:Wow, ja.
Speaker:Was ist los?
Speaker:Ich glaub, mir's war frustrierend.
Speaker:Und ich glaub, dort ist zum Beispiel etwas, wo wir Frauen wirklich
Speaker:anders funktionieren und bis so lang wie jetzt bin ich noch nie
Speaker:in meinem Leben Single gewesen.
Speaker:Okay.
Speaker:Und das ist, das ist wunderbar und super und ich bin absolut mega mörderfein damit.
Speaker:Ich find's mega scheiße.
Speaker:Ja, aber du bist auch schon viel länger Single wie ich.
Speaker:So mein ich's nicht.
Speaker:Aber ich glaub einfach, für mich zum Beispiel am Anfang ist es
Speaker:mega schlimm gewesen für mich und dann hab ich herausgefunden dank
Speaker:Therapie, warum dass es so ist, was eigentlich los ist, was sind meine,
Speaker:was sind meine Beziehungsstrukturen und seitdem feiere ich's voll ab.
Speaker:Am Anfang hab ich's mega schlimm gefunden, sexuell nicht aktiv zu sein und dann
Speaker:habe ich, ist der Punkt gekommen, wo wieder Switch herumgegangen ist und
Speaker:ich in so 'nen Standby gekommen bin.
Speaker:Und das ist mega toll, weil ich null mehr von dem Drive getrieben werde,
Speaker:sondern von ganz anderen Intentionen.
Speaker:Kommt ein Mann dahin, dass er im Standby ist?
Speaker:Das weiß ich, das kann ich einfach nicht- Männer im Standby?
Speaker:Das kann ich nicht beurteilen.
Speaker:Ich bin kein Mann.
Speaker:Ich hab nicht gewusst, dass es das bei uns so gibt.
Speaker:Erstens redet man ja über so etwas nicht und zweitens bin ich selber
Speaker:noch nie an dem Punkt gewesen.
Speaker:Die haben noch nie die Glocken geläutet.
Speaker:Wie meinst du, die Glocken geläutet?
Speaker:Einfach Druck ablassen.
Speaker:Ich glaub, das ist wirklich sehr, sehr individuell, wie man das machen muss.
Speaker:Da gibt's auch Frauen, wo super gestresst sind und, sind und das dann hilft und
Speaker:dann können sie noch irgendwen ran.
Speaker:Also … Da kommt ihr ins Spiel.
Speaker:Genau.
Speaker:Wir haben hier so 'nen Becher mit Zetteln drin, ganz viele, randvoll.
Speaker:Nein, eben noch nicht randvoll.
Speaker:Noch nicht.
Speaker:Ich find dich toll.
Speaker:Was?
Speaker:Ich find unsere Schnittpunkte toll.
Speaker:Nein, find ich auch super.
Speaker:Nein, ein Grund, warum wir den Podcast machen, ist, dass, dass wir wieder
Speaker:mal gemerkt haben, wie oft's Themen gibt, wo man nicht darüber schwätzt.
Speaker:Wir haben quasi Feldforschung betrieben das letzte Jahr.
Speaker:Genau und- Zumindest was Dating anbetrifft Und wir haben ein
Speaker:bisschen auch von Themen zusammen.
Speaker:Ich glaube, acht Themen haben wir schon in dem Topf, wo wir uns aufgeschrieben haben.
Speaker:Und wir fänden es mega toll, wenn ihr uns wieder etwas schicken, wo ihr als
Speaker:Thema gut fändet, wenn's um Tabus und, äh, Stigmata und Doppelstandards geht.
Speaker:Leidensdruck.
Speaker:Ganz viel, denke ich, wo auch für uns nicht ganz einfach ist zum Behandeln,
Speaker:wo wir vielleicht eher faktisch bleiben und nicht nur sehr, nicht, nicht
Speaker:nur aus eigener Erfahrung reden und selbsterfahrend, aber auch, ich glaube,
Speaker:es ist trotzdem wichtig, dass wir darüber reden, auch wenn's uns mal unangenehm ist.
Speaker:Ich habe mir sehr gut überlegt: Will ich das Thema ansprechen,
Speaker:warum ich zu spät war?
Speaker:Ich habe keine Mühe, das so zu sagen.
Speaker:Also ich hatte Mühe, das irgendwie nicht vulgär oder dass meine Mama denkt, sie
Speaker:hat mich nicht gut erzogen, auszudrücken.
Speaker:Das kann ich gut ansprechen, weil ich das Gefühl habe, so- So mit dem Stress
Speaker:dann umgehen, wo eigentlich- Ja, und dann gibt's andere Sachen, die, die jetzt
Speaker:grade irgendwie vielleicht aktuell sind.
Speaker:Über die werde ich irgendwann reden, ohne Problem, aber nicht jetzt.
Speaker:Ich merke einfach, dass ich zum Beispiel jetzt- Es war erst mal so:
Speaker:Jetzt fängt er gleich- Ja, genau.
Speaker:Und dabei ist es etwas, was komplett normal ist, was wahrscheinlich
Speaker:99,6% von der Menschheit macht.
Speaker:Wie viel Jahre gibt's jetzt, dass man offen oder mehr offen,
Speaker:als es auch schon gesehen ist, so Sachen wie Amorana und- Was?
Speaker:ICE.de und wo du all deine Toys kaufen kannst und so.
Speaker:Und ich meine, das ist ja, ein großer Teil von dem ist so lange
Speaker:ein absolutes Tabu gewesen.
Speaker:Das letzte Mal, als ich die Bravo gesehen habe, waren da keine Nackte mehr drin.
Speaker:Okay, ich habe seit- Also ich habe schon das Gefühl, es geht wieder
Speaker:so auf einen konservativen Kurs im Sinne von: Wo sind die Kondome hin?
Speaker:Gratiskondome.
Speaker:Als ich aufgewachsen bin, gab's überall Gratiskondome.
Speaker:Wir haben sogar extra ein Comic gehabt, wo wir bekommen haben,
Speaker:Joe, wo's HIV gegangen ist.
Speaker:Es ist wirklich jetzt ein ganz anderes Thema.
Speaker:Joe, ein Comic?
Speaker:Ja, ist ein mega schönes Comic, wo, wo's HIV gut, wo massiv krass gewesen ist.
Speaker:Also wirklich.
Speaker:Thematik ist super krass.
Speaker:Wir leben jetzt einfach in der privilegierten Situation, dass wir
Speaker:medizinisch so versorgt sind, dass es da nicht ein Todesurteil ist, aber ähm- Mhm.
Speaker:Trotzdem das Stigma.
Speaker:Also bei den Menschen, die ich kenne, die HIV-positiv sind,
Speaker:ich vergesse es regelmäßig.
Speaker:Also HIV-positiv bedeutet einfach, dass man der Virus in sich trägt
Speaker:Ein Virus, wo das Immunsystem radikal auslöscht.
Speaker:Das heißt, an jedem Straßenecke eigentlich, wo irgendein Bakterium
Speaker:dich anfliegt und, und, äh, bei Krebs ist es Chemotherapie,
Speaker:wo dieses Immunsystem killt.
Speaker:Ja, ja, aber so selbstzerstörungsmäßig.
Speaker:Ja, ja genau.
Speaker:Es ist selbstzerstörend.
Speaker:Also und, also es ist, der, der HIV-Virus tut halt einfach dafür
Speaker:sorgen, dass dieses Immunsystem zerstört wird und durch das alles
Speaker:Mögliche einen absoluten Nährboden hat.
Speaker:Nachweisgrenze ist auch 'n ganz wichtiger Begriff, weil heutzutage sind eigentlich
Speaker:alle Menschen, die HIV-positiv sind, in privilegierten Ländern oder Regionen so
Speaker:medizinisch versorgt, dass sie unter der Nachweisgrenze sind Von daher eben kein
Speaker:Grund zur Angst und Panik und Stigma.
Speaker:Die Wahrscheinlichkeit, dass es unangenehm wird, ist sehr hoch, weil die Menschen
Speaker:einfach immer noch nicht aufgeklärt sind darüber, was es heutzutage bedeutet.
Speaker:Eben, es geht ein bisschen darum, dass ich eigentlich sehr zögerlich bin.
Speaker:Ich möchte solche Begriffe gar nicht erst in den Mund nehmen, weil ich sie unfassbar
Speaker:despektierlich finde, aber so etwas wie die Homosüchte, die Schwulensüchte et
Speaker:cetera, das finde ich so, so schrecklich.
Speaker:Und faktisch auch einfach unrichtig insofern, dass halt einfach natürlich
Speaker:zu einer Zeit, wo das so epidemisch gewesen ist, dass AIDS grassiert hat.
Speaker:Und ich meine, das ist ein Massensterben gewesen.
Speaker:Ging hablahab, ja.
Speaker:Ganz, ganz furchtbar.
Speaker:Und wegen dem im Übrigen steht das L an erster Stelle bei LGBTQIA, weil das
Speaker:zu Ehren von der lesbischen Community gewesen ist, wo- Das nimmt L ernst.
Speaker:Ja, wo damals der absolut größte Teil von der Pflege für ihre queeren Freunde
Speaker:übernommen hat, weil das natürlich auch viele Menschen gewesen sind aus
Speaker:der pflegerischen Ecke, aber auch weil sie einfach gesagt haben, wir wissen,
Speaker:dass das nicht ansteckend ist, wenn ich komme und dir den Kopf wasche oder
Speaker:dir helfe oder dich pflege oder dir eine Pfanne mache, was auch, whatever.
Speaker:Und sie haben unfassbare Solidarität gezeigt, noch in einer Zeit, wo
Speaker:das noch nicht so klar gewesen ist, wie genau das HIV übertragen wird.
Speaker:Und zu Ehren von dem, das ist der Grund, warum das L für Lesbians an
Speaker:erster Stelle steht bei LGBTQIA+.
Speaker:Ich finde Queer einen schönen Überbegriff.
Speaker:Ich finde Queer auch einen schönen Überbegriff.
Speaker:Ich finde einfach, dort hat man einfach- Nicht Queer übrigens.
Speaker:Ganz was anderes.
Speaker:Es ist lange nicht so gewesen, dass nur schwule Männer das gehabt haben.
Speaker:Das Problem ist halt einfach gewesen, der Übertragungsweg ist natürlich
Speaker:viel einfacher aufgrund dessen, dass Verletzungen im Analbereich
Speaker:noch schneller passiert sind.
Speaker:Und Analsex haben übrigens alle.
Speaker:Nicht unbedingt immer alle, aber- Viele Menschen.
Speaker:Es hat nichts mit ihrer sexuellen Orientierung zu tun.
Speaker:Niemand wollte ein Outing machen, wenn er schon verheiratet gewesen ist et cetera.
Speaker:Und ich meine, dort sind wir wirklich auch wieder an einem Punkt, dass das
Speaker:einen unglaublichen Schaden angerichtet hat, dass man sich nicht outen konnte.
Speaker:Und das Gleiche ist auch, Kondome kaufen gehen.
Speaker:Es ist sicher nicht so komfortabel gewesen wie heute.
Speaker:Es ist nicht so gut zugänglich gewesen.
Speaker:Es ist viel teurer gewesen wie heute.
Speaker:Jede Firma, wirklich von Kreti bis Plethi, hat irgendwie eine kleine
Speaker:Schachtel gehabt mit einem Kondom in der Mitte und so Marketing gemacht.
Speaker:Und ich meine, ich habe irgendwie mit zwölf oder so angefangen, Kondome
Speaker:zu sammeln, alles verschiedene.
Speaker:Andere haben Panini-Bildchen gesammelt.
Speaker:Ich habe dann Kondome gesammelt.
Speaker:Ich hatte so eine Kiste mit allem verschiedenen, farbigen, goldigen,
Speaker:silberigen, leuchtenden, was auch immer in einer Kiste, weil ich das
Speaker:einfach megalustig gefunden habe.
Speaker:Was nicht mehr ein Thema ist, ist, dass junge Menschen einfach auch
Speaker:nicht mehr die, die Aufklärung erfahren, was HIV angeht.
Speaker:Und das finde ich super, super frustrierend, weil, weil das jetzt
Speaker:etwas ist, wo- Man nicht vergessen sollte, also die Vergangenheit einfach.
Speaker:Ja, und dass man, ja, das kann man ja behandeln.
Speaker:Also ich hatte, ich hatte einen Sportlehrer im KV.
Speaker:Wir hatten Projektwoche, also Projekttage gehabt und an dem Tag hast du dir
Speaker:vier Themen aussuchen können, wo du wolltest an Vorlesungen gehen sozusagen.
Speaker:Und, ah nein, Projektwoche war es gewesen und jede, jede Woche ist,
Speaker:glaube ich, ein Thema gewesen.
Speaker:So ist es, glaube ich, gewesen, wenn ich mich richtig erinnere.
Speaker:Und das fünfte haben alle machen müssen.
Speaker:Und das ist HIV-Prävention gewesen.
Speaker:Und dann steht der Sportlehrer im KV vor meiner Klasse und wohlgemerkt, ich bin
Speaker:eine 33-Jährige, alle anderen zwischen 16 und 20, und sagt, er versteht nicht, warum
Speaker:man so einen Präventionstag machen muss.
Speaker:Schließlich gibt's HIV gar nicht mehr.
Speaker:Und für mich ist das eine Faust ins Gesicht gewesen, weil ich einfach gedacht
habe:„ Hey, du blöde Socke, erzählst du so etwas vor 16- bis 20-Jährigen?
habe:Geht's dir eigentlich noch?" Weil, wo, wo du das Gefühl hast, weil du
habe:keinen Berührungspunkt hast damit.
habe:Ein Sportlehrer.
habe:Wo, wo ich sagen muss, das finde ich so gefährlich.
habe:Ich finde es fahrlässig und gefährlich und auch mein Sohn,
habe:ich meine, der ist jetzt 23.
habe:Als Vorbildperson solltest du auf jeden Fall nicht irgendwie das so abtun.
habe:Nein, und mein Sohn ist 23 und sagt mir dann so Sachen wie:„ Ja, also HIV
habe:ist jetzt nicht unser größtes Thema." Kollege, doch, eigentlich schon.
habe:Sie haben Süffeli, Trip, das ist immer das Thema und das finden
habe:sie alle nicht schrecklich und so.
habe:Vor dem würden sie sich eher schützen.
habe:Da kriegt auch keiner drüber.
habe:Ja, das ist sicher aber voll im, im Gange, weil sie alle keine Gummis mehr benutzen.
habe:Aber ein Gummi, wie, echt?
habe:Nein, benutzen keine Gummis mehr.
habe:Ja, aber das ist auch so etwas.
habe:Von einmal wirst du nicht schwanger, oder?
habe:Wo ich einfach finde, ja nein, ist so.
habe:So was einmal hat gereicht.
habe:Hey, wirklich, Hanspeter, einmal reicht.
habe:Nichts gegen Hanspeter, Sie wissen, was ich meine.
habe:Ich weiß nicht, wer Hanspeter ist.
habe:Ja, und dort finde ich einfach, dass wir nicht über das alles
habe:reden, finde ich superschwierig.
habe:Zurück zu, zu dem, dass wir ja eigentlich darüber geredet haben
habe:wegen stigmatisierenden Themen und du dann das als Beispiel gebracht hast.
habe:Ja.
habe:Wo wir jetzt schon wieder- Ist halt ein gutes Beispiel.
habe:-eine halbe Stunde darüber geredet haben.
habe:Sehr gutes Beispiel.
habe:Gerade sexuelle Gesundheit.
habe:Also ob jetzt das ist, dass man sich, dass man sich, dass man Selbstliebe
habe:betreibt in dem Sinn, dass man sich selbst befriedigt, oh mein Gott, dass
habe:man für das Toys benutzt, dass man für das sonstige Hilfsmittel benutzt.
habe:Sich auseinandersetzt mit verschiedenen Faktoren.
habe:Also einerseits ist, ist natürlich Gesundheit, wo mit dem zusammenhängt,
habe:dass man sich schützt vor eben sei es Syph und Tripper und HP-HPV
habe:und Chlamydie und all dem Zeug.
habe:Mhm.
habe:Das ist ja das eine, aber das andere ist ja auch, das soll ja nicht
habe:heißen, du darfst keinen Sex haben.
habe:Das soll nicht heißen, du sollst keine Freude haben, aber ich
habe:finde, dort muss man einfach auch in einem Gleichgewicht bleiben.
habe:Also du darfst gerne noch vögeln, auf gut Deutsch, aber dann schütz dich auch.
habe:Und das geht für mich noch weiter.
habe:Also d-d, also die sexuelle Gesundheit hat für mir also
habe:mega viel verschiedene Faktoren.
habe:Es gibt Frauen, die können keinen Sex haben, weil es ihnen
habe:einfach immer weh macht, weil sie eigentlich Endometriose haben.
habe:Wenn deine Gebärmutterschleimhaut sich verklebt mit ihren Organen zum
habe:Beispiel, wenn die sich ablöst und in sys, in dein System geht und am Schluss
habe:hast du Gebärmutterschleimhautzellen in deiner Schulter.
habe:Wäh?
habe:Nehmen mich wegen dem nicht auseinander.
habe:Ist super schräg.
habe:Super fest nicht ernst genommen, weil einfach die ganzen, dort auch
habe:so die komorbiden Situationen.
habe:Also du hast ja nicht nur da unten weh, sondern die Darm macht auch weh, weil
habe:er verklebt ist mit deiner Gebärmutter.
habe:Ja.
habe:Und wenn der sich bewegt, macht deine Gebärmutter weh, du hast Kopfweh.
habe:Etwas wieder mehr, wo Frauen nicht ernst genommen werden, wo man sagt: Ja, man hat
habe:halt Periodenschmerzen, nimmt ein Dafalgan und in Wirklichkeit ist es, ist, hast
habe:du wirklich eine schlimme- Entzündung?
habe:… Situation und einen ständig entzündeten Körper.
habe:Mhm.
habe:Äh, das geht eben, es geht für mir über Endometriose zu Vaginismus,
habe:wo bedeutet, dass du eigentlich immer einen konstanten Krampf.
habe:Da geht nichts hinein, manchmal sogar nicht mal der kleinste
habe:Tampon, weil's so schlimm ist.
habe:Mhm.
habe:Und da, die Frauen möchten natürlich auch Sex haben, aber das geht einfach
habe:nicht, weil's so schmerzhaft ist.
habe:Und das schaut man auch nicht genug an.
habe:Man findet dann: Ja, sieg doch mal, entspann dich doch mal,
habe:atme tief durch, alles gut.
habe:Nimmst ein Dafalgan.
habe:Männer wären schon lange operiert worden.
habe:Die Frauen nehmen ein Dafalgan und müssen gehen liegen.
habe:Und das geht über die Periode, wo vom- Es hat seinen Grund, warum
habe:Männer keine Kinder kriegen können.
habe:Ja, aber ich meine, das Thema ist auch die Periode, wo wir jeden Tag
habe:funktionieren, obwohl wir Schmerzen haben, obwohl wir Krämpfe haben, obwohl
habe:wir Durchfall haben, obwohl wir Kopfweh haben, obwohl wir Magenweh haben.
habe:Wie viel hast du frei davon?
habe:Von PMS und Periode und was noch alles dazugehört?
habe:So gute Tage.
habe:Ja, im Monat?
habe:Also ich habe einen Zyklus von 23 Tage im Schnitt.
habe:Das heißt, zwischen Periode bis Periode.
habe:Du hast eine Woche irgendwie.
habe:Und in der Mitte habe ich, habe ich Eisprung, wo recht schmerzhaft ist und
habe:vorher wahrscheinlich einen Tag PMS.
habe:Nachher den Tag meistens PMS, zwei Tage bevor meine Mens anfängt, meistens
habe:auch PMS, schon Schmerzen et cetera.
habe:Dann habe ich fünf Tage Periode und dann geht der Spaß von vorne los.
habe:So schädend.
habe:Genau, durchhalten.
habe:Und jetzt ist es so, es fällt mir einfach auf, weil ich mich selber auch
habe:wertschätze durch das und ich finde: Hey, scheiße, du hast so Schmerzen,
habe:du bist trotzdem aufgestanden, du bist trotzdem das gehen machen, hast die
habe:Windeln gewechselt, machst das da, gehst trotzdem gehen arbeiten, hockst
habe:du, machst nachher noch den Einkauf und gehst heim, gehst die Wäsche machen.
habe:Ja, und es ist mir einfach bewusst, dass es eine mega Leistung ist,
habe:sowohl von meinem Körper wie auch von meinem Geist, finde ich.
habe:Aber muss ich dazu sagen, es frustriert mich trotzdem unfassbar,
habe:wenn keiner kommt und sagt: „Hey, wow, Laura, shit." Und mich nervt
habe:einfach am Ganzen, dass man immer über das Ganze immer noch nicht redet.
habe:Ich meine eben Frauen selbstbefriedigen, was sich selbstbefriedigt, ist immer
habe:noch viel verpönter wie Männer.
habe:Männer ist normal, they jerk off, oder?
habe:Aber dass Frauen so etwas machen, ist dann so: „Uh." Wird auch nicht darüber geredet.
habe:Du kriegst kein, niemand klatscht dir auf darüber.
habe:Na ja, also es ist entweder so, dass es wird sexualisiert.
habe:Ja, aber wenn jetzt ein Mensch … So pornomäßig.
habe:Ja, genau, dann ist es halt Porno.
habe:Aber das ist auch nicht cool.
habe:Ich war letztens an einer Geburtstagsfeier und es war so Lagerfeuerstimmung und alle
habe:haben nur genickt und es waren einfach nur Männer und ich dachte so: „Wirklich? Das
habe:ist jetzt Klischee, oder?" Nur so Genicke und Gesitze und Getränke und nur und?
habe:Mhm.
habe:Wow.
habe:Übungssache, dass ihr untereinander über deepe Sachen oder Deep
habe:Talk führt, das ist Übungssache.
habe:Das macht man nicht von heute auf morgen.
habe:Wir sind mit dem- Das ist Sozialisierung.
habe:Ja, und wir sind mit dem nicht geboren.
habe:Wir sind ein bisschen empathischer wahrscheinlich wie ihr.
habe:in unserer gesellschaftlichen Funktion.
habe:Und d-darum glaube ich aber auch, dass es Übung ist, dass Männer
habe:über Gefühl mit Männer reden.
habe:Weil i-ich meine natürlich, der Grund, warum Suizidalrate bei Männer so
habe:unfassbar hoch ist, liegt hauptsächlich daran, dass sie niemand haben, mit
habe:dem sie können wirklich darüber reden, wo sie ernst genommen werden,
habe:wo sie können verletzlich sein.
habe:Wie sehr kannst du dich damit auseinandersetzen, dass du dich
habe:verletzlich zeigst für den Moment, wo du den Deep Talk führst?
habe:Und es ist ja, beruht ja auf Gegenseitigkeit.
habe:Ich habe keine Ahnung, warum ich so bin, wie ich bin, ehrlich gesagt.
habe:Es ist ja viel auch so, dass man glaubt, es ist tabu zum Anrühren und
habe:es ist eigentlich, wäre eigentlich gar nicht so 'ne Riesen-Kiste.
habe:Das gibt's ja auch oft.
habe:Das ist auch der Punkt, wo wir uns so gestresst haben und wo, wo wir
habe:uns selbst im Weg gestanden sind mit dem Podcast, ist einfach dieses, und
habe:es ist schwierig, sich allein schon terminmäßig zu finden ohne PMS und so.
habe:Ich merk, ich merk einfach, der große Unterschied für mich ist, dass mein,
habe:mein Selbstwertgefühl an einem komplett anderen Ort ist wie vor eineinhalb Jahren.
habe:Tschaka.
habe:Was harte Arbeit gewesen ist von meinem Umfeld und von mir.
habe:Ich bin aus dieser Beziehung rausgekommen.
habe:Es ist mir ganz schrecklich gegangen.
habe:Ich habe aufgrund von der Erfahrung im Anschluss als Kettenreaktion eine
habe:andere Erfahrung gemacht, wo mir tief in den Knochen gesteckt hat und ich
habe:noch eigentlich gar nicht habe anschauen wollen, aber sie ist da gewesen und
habe:ich habe sie versucht zu verdrängen.
habe:Und ich merke jetzt, dort bin ich schon an einem anderen Punkt.
habe:Also vor eineinhalb Jahren, eine Kamera ist für mich gerade
habe:gewesen, ich bin so gleich mit Hut.
habe:Aber in diesen eineinhalb Jahren haben wir beide mega viel an uns
habe:geschafft und ich glaube, dort sind wir an einem anderen Punkt.
habe:Ich glaube aber auch, dass die Welt komplett anders ist.
habe:Ich meine, in unserer letzten Folge habe ich praktisch einen Nervenzusammenbruch
habe:gehabt, weil die Weltpolitik gerade so ausgesehen hat, wie sie ausgesehen
habe:hat und habe geheult vor dem Mikro und gefunden, ich habe einfach Angst.
habe:Du kannst heute den Beschluss fassen: Morgen möchte ich offen sein für die Welt.
habe:Ich möchte gut sein zu den Menschen und ich möchte die guten
habe:Erfahrungen überwiegen lassen vor den negativen Erfahrungen.
habe:Das kannst du heute Abend ins Bett gehen und beschließen,
habe:ab morgen mache ich das so.
habe:In erster Linie immer versuchen, das Richtige zu machen.
habe:Ob einem das gelingt, ist komplett dahingestellt.
habe:Das kann man nicht jeden Tag.
habe:Jeder Tag ist voll von Herausforderungen, dass einem wieder
habe:irgendein Fettnäpfchen passiert.
habe:Es spielt keine Rolle, was du für eine Meinung hast.
habe:Wenn dir jemand sagt, das verletzt mich, dann verletzt es dich.
habe:Das ist absolut unwichtig, was du denkst.
habe:Das ist wie wenn Leute sagen: „Ich habe ADS", und dann sagst
du:„Ja, und leidest du darunter?" Und ich glaube, der Leidensdruck
du:ist das, was ein Krankheitsbild zu einem Krankheitsbild macht.
du:Nicht weil du dich damit identifizieren kannst, dass du chaotisch bist oder so.
du:ADHS, also Neurodivergenz sein, egal ob das im autistischen Spektrum ist
du:oder ob das tatsächlich ADHS ist.
du:Spektrum.
du:Das finde ich wie ein guter Begriff.
du:Ich denke, alle Neurodivergenzen haben einen unglaublichen, bringen
du:einen unglaublichen Leidensdruck mit sich ab einem gewissen Schweregrad.
du:Und dass man das heutzutage als hip, als hippen Begriff benutzt, ist genauso
du:verletzende Sprache, weil das den Leidensdruck von denen Menschen, die
du:wirklich darunter leiden, die jeden Tag strugglen müssen und sich damit
du:auseinandersetzen müssen, das einfach absolut kleinreden und nichtig machen.
du:Und das, finde ich, ist absolut nicht in Ordnung.
du:Ich mag ja das Wort deswegen nicht, weil ich dann das Gefühl habe, so
du:jetzt hört es sich endlich nach was an.
du:So legitim, so vielleicht sogar irgendwie ein bisschen intellektuell
du:oder künstlerisch oder was weiß ich.
du:Das ist nicht mehr mein Sohn ist Plemplem.
du:Ja, aber das ist ja etwas Gutes.
du:Findest du?
du:Ja, weil du bist nicht Plemplem.
du:Ich finde neurodivers und neurodivergent wunderschöne Begriffe, weil das
du:bedeutet nicht, dass du Plemplem bist.
du:Es bedeutet nicht, dass du gaga bist, unzuverlässig, zeitunsensibel,
du:nicht dass du unaufgeräumt bist oder chaotisch, sondern es bedeutet, dass
du:deine Neurologie anders aufgebaut ist.
du:Dein Hirn ist anders konstruiert.
du:Du lässt schnell Dopamin abbauen und hast viel mehr Mühe, wieder aufzubauen.
du:Das bedeutet, dass die Menschen, Menschen mit Neurodivergenzen,
du:hauptsächlich mit ADHS, haben erfahren in ihrer Kindheit 20.000 Mal mehr
du:negative Bestätigung wie andere Kinder.
du:20.000 Mal mehr negative Bestätigung wie andere Kinder.
du:Wieso musst du jetzt?
du:Tue nicht so dudeln.
du:Tue mal mehr konzentrieren.
du:Tue das mal auch machen.
du:Bring das auch mit.
du:Wieso kannst du nicht?
du:Tue doch mal.
du:Das sind mehr Leute, die als ins Hallenstadion passen.
du:Du bist im Fall nicht falsch.
du:Du bist richtig.
du:Das Wort und das ist auch das neue Lebenswort.
du:Ja, aber es geht immer gleich ins Extreme dann so.
du:Es ist halt so, ja, es hört sich so nett und schön an.
du:Es ist aber nicht nur nett und schön.
du:Es ist überhaupt nicht nett und schön.
du:Es ist einfach eine Einordnung.
du:Und es ist ein Überbegriff, der nämlich bedeutet, dass alle
du:included sind, die neurodivers sind.
du:Was mega schön ist, weil das wieder alles umarmt.
du:Nein, ist es nicht.
du:Neurotypische Menschen haben den genau gleichen Aufbau im Hirn.
du:Jo, im Charakter, aber bei uns ist das tatsächlich anders aufgebaut und das ist
du:völlig, ah, jetzt habe ich uns gesagt.
du:Bei uns, das ist völlig legitim, weil ich es vorher nicht gesagt
du:habe, dass ich ADHS habe.
du:Ich habe vorher von Menschen mitgeschwätzt und jetzt habe ich mit, badams.
du:Genau, was nichts Schlimmes ist, sondern ich habe es versucht, damit
du:es nicht ganz so starken Bezug zu mir hat, aber das ist vor eineinhalb
du:Jahren noch nicht so klar gewesen.
du:Es ist so im Raum gestanden.
du:Letztes Jahr habe ich die Diagnose bekommen.
du:Ich meine, der Leidensdruck ist enorm und das ist mein ganzes Leben enorm gewesen
du:und ich habe nicht gewusst, was mit mir los ist und ich habe andere Diagnosen
du:gehabt und ich bin plem, plem gewesen und gaga und du bist gestört und du hast eine
du:Störung und du bist dort nicht gut und du bist dort nicht recht und gehe in die
du:Psychiatrie und mache das und gehe wieder in Therapie, zum Realisieren: „Scheiße.
du:Hey, ich bin nicht einfach schlecht." Dass ich mich nicht muss jeden Tag
du:zerfleischen, weil das so gewesen ist.
du:Und ich finde halt schon, dass es, du hast dort wenig Empathie mit dir selber.
du:Ich zerfleische mich immer noch oder wieder.
du:Ich weiß.
du:Ich weiß.
du:Du bist mein bester Freund.
du:Ich weiß das.
du:Das wissen nicht alle.
du:Ich sehe das, ich spüre das.
du:Aber wir kommen dort wieder und das ist so oft so in unserem Leben und trotzdem
du:sind wir so gut befreundet, dass wir komplett von einem anderen Ort kommen.
du:Ich bin in den 80ern geboren.
du:Ich ja auch.
du:Ich bin in den frühen 80ern geboren und bin ein Kind gewesen,
du:das wahnsinnig auffällig gewesen ist ab einem gewissen Zeitpunkt.
du:Zeig hier.
du:In jeder Hinsicht.
du:Ja, aber ich bin ein Mädchen gewesen.
du:Und bis zu einem gewissen Zeitpunkt- Die Jungs müssen noch viel mehr funktionieren.
du:Moment.
du:Bis zu einem gewissen Zeitpunkt in den späten 90ern, Anfang 2000, ist es so
du:gewesen, dass man nicht davon ausgegangen ist, dass Mädchen können ADHS haben.
du:Echt?
du:Ich bin einfach nur schwierig gewesen.
du:Und alle Komorbiditäten, wo sich entwickelt haben, heißt so viel wie
du:aufgrund vom Nichtbehandeln von ADHS haben sich andere Sachen, wo versucht haben
du:zu signalisieren, da stimmt etwas nicht.
du:So krank gemacht werden quasi.
du:Genau, weil man, weil das nicht behandelt worden ist,
du:ist etwas anderes dazugekommen.
du:Ja.
du:Und das ist ein riesen Rattenschwanz gewesen.
du:Und zu verstehen, was dort passiert ist, hat mich
du:unglaublich versöhnt auch mit dem.
du:Am Anfang bin ich stinksauer gewesen.
du:Und jetzt ist es so, dass ich ganz viel strukturelle Sachen
du:in mir und mit mir verstand.
du:Ich habe aufgrund von dem, dass ich natürlich in den Hyperfokus geraten bin
du:und mich mega belesen habe, mich super mit dem auseinandergesetzt habe, jeden
du:Podcast gehört habe, wo es geht und jedes Buch gekauft habe, wo es irgendwie,
du:wo nicht gerade die schlechtesten Ratings gehabt hat, mich fest damit
du:auseinandergesetzt und in meinem Umfeld auch ein Bewusstsein für das entwickelt.
du:Und ich habe ganz viel mega tolle, ehrliche Gespräche geführt.
du:Ich habe, glaube in den letzten eineinhalb Jahren die tiefsten
du:Gespräche geführt darüber, wie geht's mir mit gewissen Situationen?
du:Warum fällt mir das so mega schwer, weil ich es plötzlich verstanden habe und
du:mein Gegenüber kann sagen: „Aha, ah ja, dann mache ich nicht noch extra Druck,
du:wenn das für dich so schwierig ist."
du:Was fällt dir- Das funktioniert bei dir?
du:Ja.
du:Was fällt dir denn leichter?
du:Und ich dort den Ansatz auch mit mir selber.
du:Ich mich nicht mehr zwingen zu gewissen Sachen, weil ich weiß, es geht gar
du:nicht, es ist gar nicht möglich.
du:Ich kann nicht so sein wie alle anderen, wo ich das Gefühl
du:habe, sie sind mein Vorbild.
du:Und seit ich dort mehr versöhnlich mit mir selber bin,
du:funktioniert die Therapie anders.
du:Ich habe abgemacht morgen, zum, für den Spaziergang mit jemandem, den ich mega
du:gern habe, den ich super gern wieder mal sehen will, weil ich sie seit Mo--
du:ich glaube, seit Monaten, Monaten nicht mehr im privaten Kontext gesehen habe.
du:Halt.
du:Und der Gedanke an meinem freien Wochenende, wo ich keine Kinder habe,
du:dann ins Bett, wenn ich will, dann aufstehen, wenn ich will und dass ich
du:mich muss nach jemandem richten oder irgendeine Zeit nehmen, das ist grässlich.
du:Jetzt schon, seit dem Montag schon, ehrlich gesagt.
du:Ich möchte das gerne machen, aber ich habe komplette Panik davor,
du:weil ich denke, weil ich bin nach einer Woche- Baut es sich so auf.
du:Es bauscht sich auf.
du:Wäre ich zuerst heimgegangen und wir hätten uns irgendwo anders getroffen.
du:Mhm.
du:Das hat mich getötet.
du:Warum weiß ich, dass dich das so stresst, außer mal davon abgesehen,
du:dass es meine eigene Erfahrung ist?
du:Eben, weil es deine ist.
du:Weil ich interessiert bin daran, wie es meinen Menschen, mit
du:meinen liebsten Menschen geht.
du:Und weil ich auch wisse, wie du funktionierst.
du:Wir haben ja schon oft darüber geredet, darüber, dass es nicht die Situation
du:ist, dass aus dem Haus gehen, bis man aus dem Haus geht- Man lernt viel über
du:sich selbst, wenn man andere versteht.
du:Ja, und wenn man auch noch los.
du:Es ist nicht nur so, dass es mich selber betrifft.
du:Es ist ja auch eine Superpower und das Gegenteil.
du:Nee, jo.
du:Nee. Ja, genau.
du:Ich habe das Gefühl so, ich glaube, die Leute, die, die bleiben bei mir, sind
du:auch, sind eh neurodivergent, sonst würden sie es gar nicht mit mir aushalten.
du:Ich finde es superspannend, dass das in meinem Umfeld wirklich
du:ganz fest der Fall gewesen ist.
du:Und dass so viel Verständnis auch ist.
du:Es ist immerhin etwas.
du:Es macht nicht alles wieder wett, aber ja.
du:Es macht nichts wett, aber immerhin etwas.
du:Viele haben gelernt oder können's so gut verstecken.
du:Deswegen, ja.
du:Und dort bin ich, muss ich dir ganz ehrlich sagen, das ist der Aha-Moment
du:gewesen, wo, wo ich auch angefangen habe, ganz anders darüber zu schwätzen,
du:wie ich mich fühle in gewissen Situationen, weil ich plötzlich gemerkt
du:habe, das weiß ja gar niemand rund um mich herum, solange ich nicht, solange
du:ich es nicht so kommunizieren kann.
du:Und zwar nicht im Sinn von: „Du musst doch endlich mal", sondern im Sinn von: „Hey,
du:im Fall, wenn du das machst- Passiert das.
du:Ist zum Beispiel RSD ist so etwas.
du:Das heißt Rejection Sensory Dysphoria, Sensitive Dysphoria, was so viel
du:bedeutet wie, dass du viel stärker das Ablehnungsgefühl hast wie andere Menschen.
du:Wo ich dort mich vertieft habe in die Thematik, habe ich wirklich
du:gemeint, ich falle vom Stuhl.
du:Wenn wir abmachen, in der Stadt zu einem Konzert zu gehen und ich komme eine
du:Viertelstunde zu spät, bin ich halt einfach mega gestresst und dann bist
du:du auch gestresst, weil es ist scheiße, weil wir müssen irgendwo hin, oder?
du:Ist eine komplett andere Situation.
du:Bin ich bei mir zu Hause und du sagst, du bist um sechs bei mir zu Hause und
du:du kommst am, das ist jetzt völlig aus der Luft gerissen, kommst um halb acht.
du:Mir doch egal.
du:Das ist der Deal zwischen uns.
du:Wir versuchen, pünktlich zu sein, wenn es darum geht, dass wir
du:irgendwo hin müssen zusammen.
du:Funktioniert auch nicht immer.
du:Hey, nee, man muss einfach Prioritäten setzen, das sage ich immer.
du:Und ich erkläre auch nichts mehr.
du:Gar nichts.
du:Aber ich glaube einfach auch, dass das etwas damit zu tun hat, wie ehrlich
du:wir sein können darüber, dass Menschen halt einfach nicht perfekt sind.
du:Viel geiler, wenn du sagen kannst, ich habe eine agadianische Störung, als
du:wenn du sagst, ich komme immer zu spät.
du:Stresst du mir voll.
du:Tönt viel intellektueller.
du:Ich sage lieber, I'm on Mariah Carey time.
du:Ich finde auch mega wichtig, das bin aber ich, dass man, dass man merkt,
du:dass ich nicht mehr wie vor 20 Jahren immer noch überall immer zu spät komme.
du:Das ist mir mega fest wichtig und wenn ich dann zu spät komme, bin ich gestresst.
du:Gestresst as fuck.
du:Dann bin ich wirklich ernst.
du:Dann bin ich auch zusammen auch zu spät gekommen.
du:Ja, aber dann bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch.
du:Aber dort ist es auch so, es ist meine Erwartung.
du:Wir haben einfach schon wieder 40 Grad, ist alles angeschnippt.
du:Geht, ich bin gerade mal zur anderen Schwelle.
du:Aber beim Podcast ist es ja nicht nur so, dass es meine eigene Erwartung ist.
du:Es ist ja auch so, dass es noch außen wahrnehmig.
du:Es ist noch außen wahrnehmig.
du:Das weißt ja du gar nicht.
du:Du weißt ja nicht, was sie hinter unserem Rücken schwätzen.
du:Also solange sie es hören, solange sie es hören oder nicht hören.
du:Ich glaube aber, ich glaube auch- Es gibt viele solche Podcasts.
du:Ja, aber weißt, es ist ja so, dass wenn ich mit dir schwätze,
du:ist ja meine Maske auch runter.
du:Kann ich mich selber anfangen so zu sehen, wie ich mich jetzt fühle eigentlich,
du:dass ich kann zu dem stehen, was ich sage, auch wenn's alle anderen hören.
du:Ja.
du:Und das geht, glaube ich, vielen Menschen so.
du:Mhm.
du:Was ich sagen will zum Schluss: Ich glaube, es sind einfach wir, dass wir
du:so 'n bisschen kreisen und vielleicht kreisen wir ein bisschen besser,
du:wenn man uns ein bisschen anstupft.
du:Und zwar nicht mit Kritik, sondern mit Anregungen und Bezug.
du:Zum den Bogen wieder zurückspannen, dafür, dass wir eigentlich haben wollen sagen.
du:Und wir bitten euch, uns Vorschläge für Themen zukommen zu lassen.
du:Wir haben eigentlich gar nicht so tief einsteigen wollen.
du:Jetzt haben wir ganz viele Themen gestreift.
du:Nicht?
du:Warum?
du:Du willst dich gar nicht lustig machen.
du:I love you.
du:Ich lieb dich auch sehr.
du:Und ich werde- Ich find's schön, dass wir wieder hier sitzen.
du:Also nicht wieder hier, aber dass wir hier sitzen und wieder zusammensitzen.
du:Genau, und es ist so, dass wir uns eigentlich vorgenommen haben, ich
du:glaube, unsere Neurodivergenz und Neurodiversität ist sehr stark spürbar.
du:Vielleicht ist unser Podcast auch noch etwas für neurodivergente Menschen,
du:weil wir so hin und her springen.
du:Vielleicht ist das ein bisschen Punkt.
du:Aber vielleicht ist das auch noch etwas, was man so in Betracht ziehen muss.
du:Und immer am Ende von einer Folge nehmen wir ein Zettel und setzen
du:uns damit auseinander für die nächste Folge, dass wir immerhin ein
du:bisschen Rahmenbedingungen haben.
du:Ja, wahr.
du:Und wir möchten das gern von euch, die Vorschläge auch kommen.
du:Was kommt jetzt?
du:Trommelwirbel.
du:Sex.
du:Nein.
du:Ja, es fällt uns leicht.
du:Outings.
du:Und zwar nicht nur in Sachen sexueller Orientierung, sondern
du:überhaupt sich outen für- Hallo.
du:Kontostand, Beruf, Bildungsstand.
du:Ist ja gleich-- Du weißt, was ich meine.
du:Ich möchte persönlich Bezug nehmen auf die Themen, die wir ansprechen,
du:ziehen, kriegen, was auch immer.
du:Also mir ist es sehr wichtig.
du:Ich finde Bezug nehmen in persönlicher Hinsicht auch sehr wichtig.
du:Ich finde aber auch ein bisschen faktenbasierte Angelegenheit ist immer
du:noch nicht schlecht, wenn du jetzt den Podcast gehört hast und drei, vier
du:Fakten, wo wir ja tatsächlich, äh, nicht erfunden haben, nicht erfunden
du:haben, sondern tatsächlich wahr sind.
du:Wir haben uns ja auch überlegt, haben wir gesagt, dass wir mal schauen,
du:vielleicht gibt's dann auch Themen, wo wir jemanden dazu einladen können,
du:wo vielleicht mit uns darüber reden, was wir auch sehr spannend fänden.
du:So Specials.
du:Was sind für euch die Sachen?
du:Weil wir wissen ja, was für uns die Sachen sind, wo wir easy peasy von der Leber
du:weg darüber reden können, wo eigentlich tabuisiert und stigmatisiert sind.
du:Da muss ich nicht mehr darüber nachdenken und es macht blablabla.
du:Genau, genau.
du:Wir, wir, pff, es ist immer voll mit dem.
du:Könnten auch gern das per Kommentarspalte unter dem Podcast
du:machen, uns ein WhatsApp schicken.
du:Wir nehmen alles an, auch Brieftauben.
du:Wir nehmen alles, genau.
du:Flaschenpost schießen, wo, das dauert vielleicht ein bisschen länger.
du:Briefbombe, tu sie nicht inspirieren.
du:Sehr, sehr oft geübte Kritik gesehen, dass wir einander nicht lassen ausschwatzen.
du:Das ist garantiert so, wenn man das aus eurer Perspektive sieht.
du:Aus unserer Perspektive- Weil's schlecht geschnitten ist.
du:Ist das der Diskussionsflow, wo wir halt einfach haben.
du:Stop and go.
du:So läuft's.
du:Es ist noch viel schlimmer, wenn wir alleine sind, keine
du:Kameras auf und keine Mikros.
du:Das bleibt bei einer Folge im Monat, aber, ähm, wir versuchen, das so
du:zu halten bei einmal im Monat.
du:Wir haben auch einen Plan für das schon.
du:Das freut mich.
du:Und auf das bin ich mega stolz, weil das ist für unsereins nicht ganz so
du:einfach, weil wir haben innerhalb von eigentlich einer Stunde haben wir den
du:neuen Rahmen, die neue Idee dazu haben wir beschlossen und ich bin mega stolz
du:auf uns, dass wir das gemacht haben.
du:Ich habe schon wieder vergessen.
du:Wir hätten das Ganze auch sterben lassen können oder verrotten lassen
du:können, aber wir sind zurück.
du:Tada!
du:Und ja, wir sind, einfach noch zu sagen, absolut selbst produziert.
du:No sponsors yet.
du:Trotzdem versuchen wir unser Bestes, dass die Qualität so gut ist wie
du:möglich, auch wenn wir nicht so riesengroße SRF produzierte Podcast sind.
du:Ja, wir haben bisher schon einiges geleistet.
du:Ja, du hast einiges geleistet.
du:Für Technik bist du zuständig und dort bist du eine Maschine.
du:Genau.
du:Eben sagst du auch manchmal auch Superpower, aber du willst nicht
du:wissen eben, was es mich an schlaflose Nächte gekostet hat.
du:Nicht dieser Podcast, sondern generell.
du:Ich meinte jetzt so die, die Neurogeschichte.
du:Ja klar.
du:Wenn du keinen Leidensdruck hast, easy, dann ist doch mega fe-fein.
du:Also wunderbar.
du:Also dass ich diskriminiert worden bin aufgrund von einer verdammten Diagnose, wo
du:man als Kind hat können stellen und mein Leben komplett hat können anders aussehen.
du:Ja, macht mich hässig, Mann.
du:Wenn Leidensdruck da ist, dann klär die auf.
du:Egal um was es geht.
du:Holt euch Hilfe.
du:Egal ob das jetzt ist, dass du das Gefühl hast, du bist immer angespannt.
du:Egal ob das ist, ob du könntest neurodivergent sein.
du:Egal ob das ist, dass du das Gefühl hast, du könntest eine Trippe haben.
du:Egal ob das ist, dass du vielleicht einmal ein bisschen mehr müsstest über
du:deine Gesundheit als Frau nachdenken.
du:Egal ob das ist, dass du musst für die einstehen und kämpfen
du:für deine Gesundheit als Frau.
du:Sonst macht's keiner, wenn du nicht anfängst.
du:Das ist sehr klar.
du:Ob der richtige Arzt finden, die richtige Diagnose, die richtige Methode.
du:Ist alles mega anstrengend.
du:Egal ob Mann oder Frau mit dem Problem.
du:Und wenn du ein Mann bist, red mehr mit deinen Kumpels über deine Gefühle.
du:Heute ist es auch so, dass man wirklich an einer Krise ist, dann wo Frauen
du:lieber single sind, weil der Charakter von einem Mann zählt und nicht mehr
du:die finanzielle wirtschaftliche Situation und das eigentlich dazu
du:führt, dass Männer single sind.
du:Haha, gerade noch schnell so 'ne.
du:Das ist ein ewig langer Diskurs schon mit dem Feminismus und irgendwann muss
du:es doch mal irgendwie irgendwo hinführen.
du:Aber das sind alles Themen, wo ich finde: Hey, tut mit uns mitmachen, tut, tut,
du:bleibt im Austausch, fände ich mega toll.
du:Ja.
du:Und redet mehr darüber, wie es euch geht.
du:Redet mit uns.
du:Ja, und redet mit uns.
du:Redet hier.
du:Wir sind total offen dafür.
du:Schickt uns Sprachnachrichten, wenn's, wenn ihr wollt.
du:Ja, wir haben auch einen Anrufbeantworter, stimmt's?
du:Wir haben alles.
du:Fände ich auch mega cool.
du:Wir haben eine WhatsApp-Gruppe.
du:Ja, das heißt Community, glaube ich.
du:Oh, Entschuldigung, WhatsApp Community Group.
du:Tut mir mega leid.
du:Tretet bei.
du:Wo ihr auch können mitschwätzen.
du:Ich freue mich auf die nächste Folge.
du:Ja, jetzt sind wir zum Punkt gekommen.
du:Ich freue mich auch jetzt schon, dass wir, dass wir die erste wieder
du:geschafft haben, 2.0 und auf die nächste.
du:Ich wünsche euch allen ein wunderbares- Muttertag
du:Genießt den Frühling, genießt den Sommeranfang, ja genau.
du:Bleibet, bleibet äh gesund und knusper.
du:Schützt euch.
du:Sonnencreme und Kondom.
du:Ja, Mami.
du:Genau.
du:Das muss ich jedem kämpfen.
du:Ich glaube, das ist ein schöner Schluss.
du:Genau.
du:Sonnencreme und Kondom, ne?
du:Sonnencreme und Kondom und dann- So könnte auch die Folge heißen.
du:Sonnencreme und Kondom.
du:Free Audio Post Production.
du:By Auphonic.com.
du:Hey Fabio, sag, sind wir schon live?
du:Zwischen Basel, Bauchgefühl und weiter Welt.
du:Wir reden zu viel, doch genau darum geht's.
du:Keine Maske, kein Skript.
du:Nur ein bisschen.
du:Plem Plem Familie.
du:Wenn euch das gerade was gegeben hat- Wollen wir uns über jedes Trinkgeld.
du:Link in den Show Notes.
du:Plem Plem, Mental Health aus Basel.
du:Plem Plem mit Laura und Fabio.
du:Du dabei
